Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: September 2026
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Beratungs-, Begleitungs- und Schulungsleistungen zwischen
Viktor Commichau, Zum Rosengarten 7, 55593 Rüdesheim, Deutschland
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE358406376
nachfolgend „Anbieter“
und dem jeweiligen Auftraggeber, nachfolgend „Kunde“.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt. Das gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen leistet.
2. Zustandekommen des Vertrags
Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist unverbindlich und stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreitet und der Kunde dieses annimmt, oder wenn der Anbieter eine Anfrage des Kunden ausdrücklich bestätigt.
Das kostenlose Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Es begründet keinen Beratungsvertrag und keinen Anspruch auf eine Zusammenarbeit.
3. Gegenstand und Umfang der Leistung
Der Anbieter erbringt Beratungs- und Begleitungsleistungen in den Bereichen Positionierung, Marketing, Vertrieb und Unternehmensentwicklung. Der genaue Leistungsumfang, die Dauer und die Form der Zusammenarbeit ergeben sich aus dem individuellen Angebot beziehungsweise der Auftragsbestätigung.
Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Beratungsleistung, nicht den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolgs. Es handelt sich um einen Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, nicht um einen Werkvertrag.
Auf der Website und in Unterlagen genannte Ergebnisse, Umsätze, Reichweiten oder Kundenstimmen beschreiben tatsächlich erzielte Einzelfälle. Sie sind keine Zusicherung und keine Garantie, dass vergleichbare Ergebnisse erreicht werden. Der Erfolg einer Beratung hängt maßgeblich von den Voraussetzungen, dem Markt und der eigenständigen Umsetzung durch den Kunden ab.
Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Mitarbeiter oder Dritte einzusetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt beim Anbieter.
4. Mitwirkung des Kunden
Eine wirksame Beratung setzt die Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde stellt die erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung, nimmt vereinbarte Termine wahr und setzt erarbeitete Maßnahmen eigenverantwortlich um.
Kommt der Kunde diesen Pflichten nicht nach, verlängern sich Fristen entsprechend. Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder ausbleibende Ergebnisse, die auf fehlender Mitwirkung beruhen.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, sofern im Angebot keine andere Zahlungsvereinbarung getroffen wurde. Bei vereinbarter Ratenzahlung bleibt der Gesamtbetrag geschuldet.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und die Leistung bis zum Ausgleich offener Beträge zurückzustellen.
6. Termine, Verschiebung und Absage
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist er möglichst frühzeitig abzusagen oder zu verschieben.
Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen gilt der Termin als erbracht und wird nicht nachgeholt, sofern kein wichtiger Grund vorliegt. Der Anbieter wird im Einzelfall kulant verfahren, insbesondere bei Krankheit.
7. Laufzeit und Beendigung
Die Laufzeit ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Verträge über eine bestimmte Anzahl von Terminen oder einen festen Begleitungszeitraum endet mit dessen Ablauf, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei erheblicher Verletzung von Vertragspflichten oder bei nachhaltiger Störung des Vertrauensverhältnisses.
8. Widerrufsrecht für Verbraucher
Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, steht ihm bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Frist beginnt mit dem Vertragsschluss.
Der Widerruf ist gegenüber dem Anbieter in Textform zu erklären, etwa per E-Mail. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Erklärung.
Wünscht der Kunde ausdrücklich, dass die Leistung schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, schuldet er im Fall eines Widerrufs einen dem Umfang der bereits erbrachten Leistung entsprechenden Wertersatz.
9. Vertraulichkeit
Beide Seiten verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen geschäftlichen und persönlichen Informationen der anderen Seite vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne Verletzung dieser Pflicht bekannt wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Der Anbieter darf den Kunden nur mit dessen ausdrücklicher vorheriger Zustimmung als Referenz nennen oder Ergebnisse der Zusammenarbeit veröffentlichen.
10. Nutzungsrechte an Materialien
Konzepte, Unterlagen, Vorlagen, Aufzeichnungen und sonstige Materialien, die der Anbieter im Rahmen der Zusammenarbeit bereitstellt, sind urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde erhält daran ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene Zwecke im Rahmen seines Unternehmens. Eine Weitergabe an Dritte, eine Vervielfältigung zur Verbreitung sowie eine Verwendung für eigene Schulungs- oder Beratungsangebote sind ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
Aufzeichnungen von Gesprächen und Sitzungen dürfen nur mit vorheriger Zustimmung beider Seiten erstellt werden.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für ausbleibenden wirtschaftlichen Erfolg, entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
Der Anbieter erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung und keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Für solche Fragen ist eine entsprechend qualifizierte Fachperson hinzuzuziehen. Der Kunde trifft alle unternehmerischen Entscheidungen eigenverantwortlich.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Kunde Verbraucher, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften seines Aufenthaltsstaats unberührt.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieser Formklausel.
Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.